Hercules 212 – „Fahrad mit Hilfsmotor“ Oldtimer

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Neu: Inkl. Dokumente/Fahrzeugpapiere
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Hallo Besucher,

hier biete ich ein sehr schönes Stück „History“ zum Verkauf an!
Sie haben nun die Gelegenheit ein wunderschönes Motorrad das aktuell 71 Jahre alt ist zu erwerben! Egal ob Liebhaber, Sammler oder zur Wertanlage!

Dieses restaurierte und sehr gut erhaltene Motorrad stand sehr lange Zeit als Blickfang in einem Showroom als Dekoration. Liebhaber und Kenner können es gern nach einem vereinbarten Termin besichtigen.

Die Hercules hat einem 98cm² Motor mit 2,75 PS, so wie sie seinerseits werksseitig ausgeliefert wurde.

Nun noch das wichtigste: Das Fahrzeug funktioniert!

Deutsches Fahrzeug
Baujahr: 1950
Antriebsart: Benzin (Gemisch 1:25)
Hubraum: 98 cm³
PS: 2,75
Farbe: schwarz
Fahrgestell-Nr.: 24611
Motor-Hersteller: Fichtel und Sachs A.-G. Schweinfurt a. M.
Motor-Nr.: 1099390 – Typ M50.A.B.412

Gestartet wird der Motor einfach in dem man wie beim Fahrrad tretet.
Es gibt keine Batterie, eine Lichtmaschine versorgt dann auch das Licht!

Technisch und Optisch in sehr gutem Zustand!
Klicken Sie in das jeweilige Bild um zu vergrößeren!

Hier etwas zur Geschichte von HERCULES!
Die ersten Motoren von Sachs

All diese Modelle waren mit den besten und bewährtesten Motoren ausgerüstet. Namen wie JAP, VILLIERS, COLUMBUS, BARK. MOSER, KÜCHER,JLO waren selbstverständlich und dann ab 1930 natürlich Sachs-Motoren aus Schweinfurt. 1933 gab es aber noch etwas ganz anderes – den dreirädrigen „Motorradwagen“ mit 200 cm³ ILO-Motor, 5,5 PS und Hurth-4-Gang-Getriebe mit Schnellgang und Rückwärtsgang. Ein Dreiradwagen also, für 2 Personen, Höchstgeschwindigkeit 51 km/h – und was ganz wichtig war – steuer- und führerscheinfrei!
Verweilen wir aber erst noch bei den stärkeren Motorradmodellen, mit denen Hercules so sehr an der Geschichte des deutschen Motorradbaues beteiligt war. In all den Jahren entstanden mit den genannten „Einbaumotoren“ neue prächtige Motorradmodelle, die zu Ihrer Zeit einen hervorragenden Namen hatten und deren Qualität hochgeschätzt wurde. Bevorzugt war natürlich die damals steuerfreie Klasse bis 200 cm³. Aber auch Modelle der 250-, 350- und 500 cm³-Klasse standen im Angebot. Leider sind komplette Listen mit all den notwendigen technischen Angaben nicht mehr erhalten – sie verbrannten wie das Werk in den Bombennächten des Zweiten Weltkrieges.
Lesen wir, was Dr. H. Krakowizer in seinem Buch „Motorräder“ (erschienen 1981 im Verlag Welsermühl, Wels-München) gerade über diese Zeit sagt: “ … Anfang der 30er Jahre, als die Klasse bis 200 cm³ zur Ankurbelung der Wirtschaft steuerfrei wurde, gab es natürlich bei Hercules auch noch größere Modelle, mit den steuerfreien 200-cm³-Maschinen insgesamt vier, je eines mit sv- und ohv- JAP-Motor, je eines mit 2- Takt-Motoren von Villiers und Bark. Dann kamen noch größere 250 cm³-, 350 cm³-Bark und 200- bis 500 cm³-JAP-Modelle hinzu. Auch solche mit kopfgesteuerten Sport- und Renn-Motoren sowie ein Halbliter-sv-Modell mit Küchen-Motor. Mit 173 und 198 cm³ Hubraum gab es auch ohv-Modelle mit dem Schweizer Moser-Motor. Alles zusammen eine Typenvielfalt, die nicht lange durchgehalten werden konnte und bald dem Motorfahrrad-Programm mit Fichtel & Sachs-Motoren wich…“.

Das große Programm

1935 stellte Hercules anläßlich der Berliner Automobil- und Motorradausstellung das folgende Programm vor: In der Motorfahrradklasse mit 98-cm³-Fichtel & Sachs-Motor je ein Herren- und Damenmodell. Das erstere mit einer kräftigen Parallelogramm-Gabel, das letztere mit einer Pendelgabel. Führerscheinfreie und steuerfreie Modelle unter 200 cm³ gab es mit 2-Takt-Motoren von Bark mit angeblocktem 3-Gang-Getriebe in zwei Ausführungen und ebenso mit Bark-4-Takt-Motoren und Kette im Ölbad, jedoch schon mit 3-Gang-Getriebe versehen. Das Gewicht wurde mit 120 kg beziffert, die Höchstgeschwindigkeit mit 96 km/h. In der 350-ccm-Klasse gab es ebenfalls zwei Geländesportmodelle, wie man damals jene Motorräder nannte, die hochgezogene Auspuffrohre aufwiesen. Eines dieser mit Columbus-Motoren versehenen 350er Modelle hatte ein 3-Gang-Getriebe mit „Schwertschaltung“, wie man die Handschaltung auch nannte. Das andere war mit einem fußgeschalteten 4-Gang-Getriebe ausgerüstet.

Quelle: https://herculesig.de

Das Fahrzeug (Oldtimer) ist gebraucht!

Preis: 3.900 EUR

Zulasssung:
Die Zulassung ist bereits voll im Gange, die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Kraftfahrtbundesamt/Landratsamt Unterallgäu habe ich bereits erhalten.

Mit dem TÜV habe ich bereits auch schon gesprochen, einer Zulassung steht nichts mehr im Wege. Der TÜV muß jetzt das Fahrzeug noch sehen bei einem Termin, bereitet die Papiere vor und wenn das geschehen ist kann ich direkt danach zur Zulassung gehen und offiziell als Leichtkraftrad anmelden.

Aktuell wegen der Corona-Situation weiß ich noch nicht wann ich einen Termin bekomme, aber das Fazit ist somit: Sie kaufen die Hercules mit kompletten Papieren.

Versicherung-INFO: Was für die Versicherung bezahlt werden muss, hängt, wie beim Auto, stark von den persönlichen Umständen wie dem Wohnort oder dem Parkplatz des Zweirads ab. Generell gilt jedoch, dass man mit Kosten zwischen ~50 und ~70 Euro pro Jahr rechnen kann.

Steuer-INFO: Leichtkrafträder werden grundsätzlich nicht besteuert. Denn § 3 Nr. 1 KraftStG sieht vor, dass solche Fahrzeuge von der Steuer befreit sind, die von der Zulassungspflicht nach § 3 Abs. … 2 FZV Leichtkrafträder ausgenommen sind.